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	<title>Livin&#039; With Jesus</title>
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	<description>Ausstellung: 07.12.2013 - 12.01.2014</description>
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		<title>JESUS #1 &#8211; ZUM ANDENKEN AN DIE ERSTE HEILIGE KOMMUNION</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jan 2014 08:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[50 x JESUS]]></category>

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		<description><![CDATA[14. April 2008 &#8211; Der erste Projekttag war recht ruhig, aber aufregend. Ich kam zum ersten mal von der Arbeit nach Hause und der Raum ist voller Jesus-Bilder. Und bis auf drei sehen alle zur Türe. Es ist ein komisches Gefühl, für mich als unreligiöse Person. Noch komischer ist die Aussieht, dass mich in dieser [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-235" alt="Bild einer Erwachsenenkommunion" src="http://living-with-jesus.com/wp-content/uploads/2014/01/01.jpg" width="1100" height="929" /><br />
<table  style="width:100%; "  class="easy-table easy-table-default " border="0">
<thead>
<tr><th >Gekauft in</th>
<th >Größe</th>
<th >Distanz</th>
<th > Kaufpreis</th>
<th >Mindestgebot</th>
<th >Gebote</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr><td >Ichenhausen (D)</td>
<td >0,018 m²</td>
<td >210 km</td>
<td >3,- €</td>
<td >5,38 €</td>
<td >0</td>
</tr>
</tbody></table><br />
<em>14. April 2008</em> &#8211; Der erste Projekttag war recht ruhig, aber aufregend. Ich kam zum ersten mal von der Arbeit nach Hause und der Raum ist voller Jesus-Bilder. Und bis auf drei sehen alle zur Türe.</p>
<p>Es ist ein komisches Gefühl, für mich als unreligiöse Person. Noch komischer ist die Aussieht, dass mich in dieser Wohnung zum ersten mal Leute besuchen kommen. Und ich hatte noch nicht alles vorbereitet.</p>
<p>Spannend war der Abend auf jeden Fall, denn ich saß zum ersten Mal zwischen fünf Menschen in einem Raum voller Jesus-Bilder und beobachtete, was sich so für Gespräche ergeben. Interessanterweise hat sich der einzige studierte Theologe im Raum sehr zurückgehalten.</p>
<p>Der erste Jesus des Tages ist gleichzeitig der erste Jesus, den ich für dieses Projekt gekauft habe. Es ist auch der erste Jesus, den ich je in meinem Leben gekauft habe. Ich würde nicht religiös erzogen. Ich wurde auch nicht anti-religiös erzogen. Vielleicht kirchen-skeptisch. Aber religiöse Gegenstände haben in meinem Leben bislang keine Rolle gespielt.</p>
<p>Dieses ersten Jesus meines Lebens habe ich in Ichenhausen gekauft. Ich wohne ganz in der Nähe. Ich hatte beschlossen, beim nächsten Flohmarkt den ersten Jesus zu kaufen, den ich sah. Und gleich am ersten Stand, ganz links unten, lag dieser Jesus. Das war kurz nachdem mich Gespräche mit meinem Chef, Christian Schwarm und dem finnischen Künstler Petri-Ala Maunus davon überzeugt hatten, dieses Projekt überhaupt zu beginnen.</p>
<p>„Was kostet der Jesus?“ &#8211; Eine komische Frage. Irgendwie kommt es mir sehr seltsam vor, religiöse Bilder zu kaufen, ohne religiös zu sein. Aber am Ende wollen die Leute auf dem Flohmarkt etwas verkaufen und so übte ich meinen Spruch weiter und kaufte auf dem ersten Flohmarkt gleich vier Bilder.</p>
<p>Meine Gäste heute, bei der Vernissage, gewissermaßen, waren Deniz Saylan, der Fotograf, der mir mit der Überwachungskamera ausgeholfen hat und seine Frau, Gerd Schneider, ein guter Freund, Kollege und Theologe, sowie mein Chef.</p>
<p>Der Fotograf, der sowohl meine Wohnung als auch die Bilder darin gesehen hatte, als diese noch am Boden standen, war von der fertigen Installation dennoch beeindruckt. Mein Chef, der sich mit zeitgenössischer Kunst auskennt meinte, es sei noch besser geworden, als er es erwartet hätte. Und: Er sei noch nie auf einer Ausstellung gewesen, wo die Menschen so lange noch über das gezeigte und erlebte gesprochen haben, wie inmitten der vielen Jesus-Bilder.</p>
<p>Der Theologe reagierte sehr heftig auf Jesus #15. „Das müssen die gleichen gemalt haben, die auch für die Nazis die ganze Propaganda gemalt haben!“ Abgesehen davon konnte er als studierter Theologe natürlich sehr viel zu den einzelnen Motiven und den zugrundeliegenden Geschichten und der Symbolik erzählen, was insgesamt enorm spannend und hilfreich war.<br />
<em></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>JESUS #2 &#8211; DIE LETZTE VERSUCHUNG CHRISTI</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jan 2014 08:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[50 x JESUS]]></category>

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		<description><![CDATA[15. April 2008 &#8211; Heute in der Agentur hat mein Chef, der gestern da war, allen von der Ausstellung erzählt. Die Reaktion der Kollegen war spannend, obwohl sie ja alle bereits seit Monaten wussten, was da vor sich geht. Es kommen jetzt schon Vorschläge, wie man das Projekt noch erweitern könnte. Andere schicken mir MP3s [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-231" alt="Die Letzte Versuchung Christi, Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert" src="http://living-with-jesus.com/wp-content/uploads/2014/01/02.jpg" width="1100" height="1313" /><br />
<table  style="width:100%; "  class="easy-table easy-table-default " border="0">
<thead>
<tr><th >Gekauft in</th>
<th >Größe</th>
<th >Distanz</th>
<th > Kaufpreis</th>
<th >Mindestgebot</th>
<th >Gebote</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr><td >Freigericht (D)</td>
<td >0,063 m²</td>
<td >309 km</td>
<td >90,- € (+8,-)</td>
<td >unverk.</td>
<td >0</td>
</tr>
</tbody></table><br />
<em>15. April 2008</em> &#8211; Heute in der Agentur hat mein Chef, der gestern da war, allen von der Ausstellung erzählt. Die Reaktion der Kollegen war spannend, obwohl sie ja alle bereits seit Monaten wussten, was da vor sich geht.</p>
<p>Es kommen jetzt schon Vorschläge, wie man das Projekt noch erweitern könnte. Andere schicken mir MP3s von Jesus-Songs.</p>
<p>Wie war die erste Nacht in einem Schlafzimmer voller Jesus-Bilder? Nicht anders als jede andere Nacht. Ich habe nicht von Jesus geträumt, obwohl ich das fast erwartet hatte. Vielleicht ist der Rest meines Lebens gerade zu hektisch.</p>
<p>Und der erste Morgen? Da gibt es einen gravierenden Unterschied zu den letzten Wochen: Ich kann wieder durchs Zimmer laufen, ohne an den ganzen Bilderrahmen, die überall am Boden stehen und liegen anzuecken.</p>
<p>Der Jesus des Tages ist die „Letzte Versuchung Christi“. Ich habe ihn gekauft, weil Jesus aussieht wie einer der Musketiere. Portos oder Aramis. Vielleicht nicht überraschend auf einem Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert. Der zweite Grund, warum ich letztendlich die Neunzig Euro für das Bild ausgegeben habe ist der Teufel. Er sieht aus wie eine Mischung aus Pirat und Harry Rowohlt (vor allem so, wie dieser in der Lindenstraße auftritt). Und die Mini-Fledermausflügel &#8230;</p>
<p>Der Stich ist zudem sehr detailliert. Die Verkäuferin hat 5 Seiten Dokumentation mitgeschickt, wie das Blatt restauriert wurde, worauf bei Lagerung Rahmung zu achten ist, sie hat sogar Fotos von sich und ihren Mitarbeitern mitgeschickt.</p>
<p>Heute Abend war die Büroleitung der Agentur zu Gast. Sie wusste sehr schnell, welches ihr Lieblingsmotiv ist, schließlich hat sie über die Hälfte der Motive bereits gesehen, da diese immer in die Agentur geliefert wurden.</p>
<p>Sie hat sich für „Komm Herr Jesus, sei unser Gast“ (<a title="JESUS #9 – KOMM HERR JESUS, SEI UNSER GAST" href="http://living-with-jesus.com/2014/01/09/09/">#9</a>) entschieden, weil Jesus in eine alltägliche Situation hinein stolpert.<br />
<em></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>JESUS #3 &#8211; TODESKARTEN AUS MANNHEIM</title>
		<link>http://living-with-jesus.com/2014/01/11/03/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jan 2014 08:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[50 x JESUS]]></category>

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		<description><![CDATA[16. April 2008 &#8211; Drei Abende am Stück mit Gästen. Ich bin eigentlich zu Hause eigentlich am liebsten alleine, daher bedeutet dieses Projekt eine substantielle Umstellung. Die Unterhaltungen mit meinen Gästen sind interessant, wir reden über viele verschiedene Dinge und ich habe den Eindruck, die Gespräche laufen auf relativ persönlicher Ebene ab. Jeder Gast reagiert [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-224" alt="Begräbniskarten aus Mannheim" src="http://living-with-jesus.com/wp-content/uploads/2014/01/03.jpg" width="1100" height="793" /><br />
<table  style="width:100%; "  class="easy-table easy-table-default " border="0">
<thead>
<tr><th >Gekauft in</th>
<th >Größe</th>
<th >Distanz</th>
<th > Kaufpreis</th>
<th >Mindestgebot</th>
<th >Gebote</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr><td >Mannheim (D)</td>
<td >0,18 m²</td>
<td >226 km</td>
<td >1,- € (+4,-)</td>
<td >19,02 €</td>
<td >0</td>
</tr>
</tbody></table><br />
<em>16. April 2008</em> &#8211; Drei Abende am Stück mit Gästen. Ich bin eigentlich zu Hause eigentlich am liebsten alleine, daher bedeutet dieses Projekt eine substantielle Umstellung. Die Unterhaltungen mit meinen Gästen sind interessant, wir reden über viele verschiedene Dinge und ich habe den Eindruck, die Gespräche laufen auf relativ persönlicher Ebene ab.</p>
<p>Jeder Gast reagiert anders auf die einzelnen Bilder. Jeder Gast reagiert anders auf den Gesamteindruck.Bisher haben alle Gäste behauptet, sie hätten den Besuch genossen. Ich bin geneigt, ihnen zu glauben.</p>
<p>In der Agentur haben die Kollegen, die mich bereits besucht haben, ihre Lieblingsmotive verglichen.</p>
<p>Ich kann mir bei weitem nicht alles merken, was ich im Laufe des Projekts bereits erfahren und gehört habe. Es ist einfach zu viel Input. Ich frage mich, wann ich das erste Mal vom Projekt träumen werde.</p>
<p>Der Jesus des Tages sind eigentlich eine ganze Anzahl von Bildern. Ich habe eine Schachtel bei einem Verkäufer aus Mannheim erstanden, die Totenbildchen und andere Kärtchen und Heftchen enthält.</p>
<p>Ich habe mit mir gerungen, ob ich die Schachtel überhaupt kaufen soll. Schließlich geht es um Verstorbene. Aber gerade mein Zögern überzeugt mich schließlich, den Kauf zu tätigen.</p>
<p>In dem Material gibt es einige spannende Exemplare. Zunächst findet sich inmitten der „Mannheimer“ ein Mann, der 1884 in Ulm geboren wurde.</p>
<p>Dann gibt es eine Karte aus Italien. Auf der Rückseite kann man gerade noch eine Widmung zur Kommunion entziffern. Das Datum: 17. März 1931.</p>
<p>Auf einem anderen wird ein Gebet, „den Missionen in Mittelafrika“ gewidmet, die vom sich ausbreitenden Islam bedroht werden.</p>
<p>Auch heute noch kommt es vor, dass Angehörige anderer Religionen in bestimmten Ländern verfolgt und getötet werden. Ich kann es nicht verstehen.</p>
<p>Heute besuchte mich ein Geschäftspartner aus Reutlingen, denn ich erst vor Kurzem kennen gelernt habe. Der Abend war sehr spannend. Wie bei einigen anderen Gästen ist die Religiosität in seiner Partnerschaft sehr unterschiedlich ausgeprägt. Er ist aus der Kirche ausgetreten, sie nicht. Ich will nicht zu sehr in private Details gehen, aber es ist interessant, das bislang alle Besucher eine ganz persönliche Geschichte zu erzählen hatten und dass alle eine direkte Beziehung zu diesem Thema haben.</p>
<p>Er war sehr interessiert und betrachtete die Bilder alle sehr genau. Ich erzählte ihm, was ich über die Motive wusste, auf welchen Geschichten sie basieren und er sagte häufiger: „Jetzt, wo du es sagst, kommt es mir bekannt vor.“ Das zeigt, wie eng die meisten Menschen mit Religion und der Bibel verknüpft sind, wenn auch unbewusst.<br />
<em></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>JESUS #4 &#8211; CHRISTUS AUS NOWGOROD</title>
		<link>http://living-with-jesus.com/2014/01/11/04/</link>
		<comments>http://living-with-jesus.com/2014/01/11/04/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jan 2014 07:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[50 x JESUS]]></category>

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		<description><![CDATA[17. April 2008 &#8211; Der erste Abend ohne Gäste, seit ich das Projekt gestartet habe. Eine gute Gelegenheit eigentlich, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Ich bin überrascht, wie interessiert meine Besucher sind. Ich kann nicht genau sagen, ob es ein höfliches Interesse ist oder ein echtes, aber es ist eigentlich auch egal. Aber das [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-220" alt="Christus aus Nowgorod, Lithographie von Gerhard Rommel" src="http://living-with-jesus.com/wp-content/uploads/2014/01/04_01.jpg" width="1100" height="1443" /><br />
<table  style="width:100%; "  class="easy-table easy-table-default " border="0">
<thead>
<tr><th >Gekauft in</th>
<th >Größe</th>
<th >Distanz</th>
<th > Kaufpreis</th>
<th >Akt. Gebot</th>
<th >Gebote</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr><td >Beelitz (D)</td>
<td >0,21 m²</td>
<td >675 km</td>
<td >1,99 € (+7,-)</td>
<td >50,- €</td>
<td >1</td>
</tr>
</tbody></table><br />
<em>17. April 2008</em> &#8211; Der erste Abend ohne Gäste, seit ich das Projekt gestartet habe. Eine gute Gelegenheit eigentlich, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Ich bin überrascht, wie interessiert meine Besucher sind. Ich kann nicht genau sagen, ob es ein höfliches Interesse ist oder ein echtes, aber es ist eigentlich auch egal. Aber das Interesse vermittelt mir das Gefühl, vielleicht nicht ganz so verrückt zu sein. Oder vielleicht sind die anderen genau so verrückt wie ich.</p>
<p>Aber die Zwischenbilanz muss warten. Ich habe Arbeit mit nach Hause gebracht. Es ist also der erste Abend „Arbeiten mit Jesus“.</p>
<p>Es ist zwanzig nach Acht. Ich habe gerade ein Telefonat mit Gerhard Rommel beendet. Nicht der ehemalige Bürgermeister von Stuttgart Gerhard Rommel, sondern der Bildhauer und Künstler, der den Jesus des Tages gestaltet hat, den „Jesus aus Nowgorod“. Ich habe das Bild auf ebay von einem Verkäufer aus Beelitz gekauft.</p>
<p>Gerhard Rommel kam 1934 in Schalkau zur Welt. Von 1948 bis 1951 besuchte er eine Schule für Spielzeug und Keramik, von 1952 bis 1958 Studierte er an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee (Heinrich Drake und Theo Balden). Von1963 bis 1965 war er Meisterschüler bei Fritz Cremer an der Deutschen Akademie der Künste, Berlin. In diese Zeit fällt sein Besuch in Nowgorod, wo er zu dieser Lithographie inspiriert wurde.</p>
<p>Rommel hat einige Skulpturen entworfen, die in und um Berlin zu sehen sind. Ebenso hat er zu DDR-Zeiten zahlreiche Münzen entworfen. Zwischen  1960 und 1980 scheint er einer der meist beschäftigten Münzengestalter gewesen zu sein.</p>
<p>Am Telefon bestätigt Rommel, dass das Jesus-Bild von ihm ist. Die Lithografie basiert auf einer Skulptur, die ihn in Nowgorod sehr beeindruckt hatte, wi er 1964 einige Wochen verbrachte. Er sagte weiter, er habe 1966 „sieben oder acht“ Exemplare angefertigt und dass er heute nur noch eines selber besitze. Die anderen habe er verkauft oder verschenkt.</p>
<p>Leider kann er sich nicht mehr erinnern, an wen er dieses Exemplar verschenkt hat, trotz der Widmung „Anlässlich des Todes deiner Mutter am 20.11.1060 … dein Kumpel Gerhard.“</p>
<p>Im April 2008 kamen drei kleiner Skulpturen von Rommel zur Versteigerung, der Wert der teuersten wird auf über 4.000,- Eur geschätzt. Diese Lithografie für 1,99 Eur war also unter Umständen ein Schnäppchen.</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.bildhauerei-in-berlin.de/_html/_katalog/kuenstler-1195.html" target="_blank">Arbeiten von Gerhard Rommel in Berlin. </a><br />
<a href=" http://www.numispedia.de/Gerhard_Rommel" target="_blank">Gerhard Rommel auf Numispedia.</a><br />
<a href="http://www.helmutcaspar.de/aktuelles/muenzmed/silberm.htm" target="_blank">Weitere Münzen von Rommel. </a><br />
<em></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>JESUS #5 &#8211; DAS HEILIGSTE HERZ JESU</title>
		<link>http://living-with-jesus.com/2014/01/11/05/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jan 2014 07:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[50 x JESUS]]></category>

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		<description><![CDATA[21. April 2008 &#8211; Montag. Tag fünf des Projekts. 10% des Projektes ist geschafft. War am Wochenende zu Hause bei meiner Frau. Urlaub von Jesus. Überlege mir, ob ich nicht volle 50 Tage am Stück in meiner Wohnung in Stuttgart hätte bleiben sollen/können. Aber ich hatte mich ja bereits vor Beginn entschieden, nicht mein Leben [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-216" alt="Bild in Papierspitze, Motiv Das Heiligste Hetz Jesu" src="http://living-with-jesus.com/wp-content/uploads/2014/01/05.jpg" width="1100" height="1407" /><br />
<table  style="width:100%; "  class="easy-table easy-table-default " border="0">
<thead>
<tr><th >Gekauft in</th>
<th >Größe</th>
<th >Distanz</th>
<th > Kaufpreis</th>
<th >Akt. Gebot</th>
<th >Gebote</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr><td >Graz (AT)</td>
<td >0,031 m²</td>
<td >740 km</td>
<td >2,50 € (+1,20)</td>
<td >12,- €</td>
<td >1</td>
</tr>
</tbody></table><br />
<em>21. April 2008</em> &#8211; Montag. Tag fünf des Projekts. 10% des Projektes ist geschafft.<br />
War am Wochenende zu Hause bei meiner Frau. Urlaub von Jesus. Überlege mir, ob ich nicht volle 50 Tage am Stück in meiner Wohnung in Stuttgart hätte bleiben sollen/können. Aber ich hatte mich ja bereits vor Beginn entschieden, nicht mein Leben nach dem Projekt auszurichten, sondern das Projekt an meinem Leben. Was auch nicht ganz funktioniert. So ein Projekt ist wohl am ehesten etwas für Leute, die sonst nichts zu tun haben.</p>
<p>Vielleicht hätte ich alles etwas sorgfältigen planen sollen. Aber so bin ich nun mal. Ich fange mit den Plänen an, dann werde ich ungeduldig. Und da sitze ich nun, mit lauter halbfertigen Sachen und versuche, die Fäden in der Hand zu behalten. Egal.</p>
<p>Heute lag ein handgeschriebener Brief der Zeugen Jehovas in meinem Briefkasten. Er hat nichts mit meinem Projekt zu tun, glaube ich, sondern mit dem Streik der Postboten. Vermutlich eine gute Gelegenheit für die Zeugen Jehovas,in alle Briefkästen zu kommen …. ich versuche, die Dame zu erreichen. Sie hat sogar ihre Handynummer angegeben. Aber ich erreiche sie nicht.</p>
<p>Der Jesus des Tages kommt aus Graz. Das Bild ist aus Papier, auch das, was aussieht wie Spitze. Das Motiv zeigt einen Stahlstich von Carl Mayers in Nürnberg, eine bekannte Adresse für Stahstiche. Zumindest zwischen 1813 und 1868, laut „Deutsche Fotothek“. Das Motiv ist also vermutlich von vor 1868.</p>
<p>Auf der Rückseite stehen ein paar Worte:</p>
<p>&#8220;Zum Andenken an deinen Lieben Bruder, Johannes Heinrichs&#8221;</p>
<p>Heute kamen zwei ehemalige Kollegen, die auch ein Paar sind, zu Besuch. Es war ein sehr interessanter Besuch.</p>
<p>Er ist in der ehemaligen DDR aufgewachsen (die damals natürlich noch die DDR war) und wurde atheistisch erzogen. Sie kommt aus Westdeutschland, ihr Vater ist Pastor, ebenso wie einige seiner Brüder.</p>
<p>Auf der einen Seite haben wir also eine Familie ohne Religiosität, auf der anderen Seite eine mit einem Übermaß an Christlichkeit. Sie erzählt uns, dass die Brüder alle eine leicht unterschiedliche Interpretation der Bibel haben und wie das zu hitzigen Diskussionen führen kann. Was mich wundert, denn irgendwie glauben die doch alle an das gleiche?</p>
<p>Trotz dieser Unterschiede scheint er sehr wohlwollend in ihre Familie aufgenommen worden zu sein. Es kommt vermutlich nicht darauf an, wer an welchen Gott glaubt oder nicht glaubt solange alle sich gegenseitig akzeptieren.</p>
<p>Der Lieblingsjesus meiner ehemaligen Kollegin stammt auf dem ersten Blick aus der Zeit zwischen 1925 und 1940. Jesus ist derart arisch und die Kleidung der Kinder erinnert irgendwie an die Hitlerjugend. Aber dies ist nur ein Eindruck. Mein Kollege, der Grafikdesigner ist, meint auch, dass der Zeichner zu der Zeit vermutlich eine andere Schriftart gewählt hätte.</p>
<p>Sie hat sich für dieses Motiv entschieden, weil Jesus nicht so heilig aussieht, sondern eher wie ein ganz normaler Mensch. Und weil die Kinder auf dem Bild, sofern wir das Alter des Bildes richtig einschätzen, ihre Eltern sein könnten.</p>
<p>Mein Kollege entscheidet sich für Jesus am Kreuz auf dem Berg, weil Jesus darauf so traurig aussieht.</p>
<p>Später schlägt er vor, dass ich nach meinem Leben mit Jesus vielleicht versuchen sollte mit der anderen Seite zu leben: Satan. Obwohl er sich nicht ist, ob er mich dann besuchen würde.<br />
<em></em></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>JESUS #6 &#8211; JESUS AM KREUZ AUF DEM BERG</title>
		<link>http://living-with-jesus.com/2014/01/09/06/</link>
		<comments>http://living-with-jesus.com/2014/01/09/06/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 20:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[50 x JESUS]]></category>

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		<description><![CDATA[22. April 2008 &#8211; Letzte Nacht habe ich zum ersten Mal vom Projekt geträumt: Einige Kunden der Agentur waren vorbei gekommen. Doch mein Haus stand plötzlich neben einer riesigen Kirche, deshalb sind alle dorthin gegangen. Keine Ahnung, was das bedeuten soll. Den Jesus des Tages habe ich für heute ausgesucht, weil einer meiner Gäste eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-209" alt="Jesus am Kreuz" src="http://living-with-jesus.com/wp-content/uploads/2014/01/06.jpg" width="1100" height="1347" /><br />
<table  style="width:100%; "  class="easy-table easy-table-default " border="0">
<thead>
<tr><th >Gekauft in</th>
<th >Größe</th>
<th >Distanz</th>
<th > Kaufpreis</th>
<th >Mindestgebot</th>
<th >Gebote</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr><td >Leipheim (D)</td>
<td >0,209 m²</td>
<td >197 km</td>
<td >15,- €</td>
<td >30,93 €</td>
<td >0</td>
</tr>
</tbody></table><br />
<em>22. April 2008</em> &#8211; Letzte Nacht habe ich zum ersten Mal vom Projekt geträumt: Einige Kunden der Agentur waren vorbei gekommen. Doch mein Haus stand plötzlich neben einer riesigen Kirche, deshalb sind alle dorthin gegangen. Keine Ahnung, was das bedeuten soll.</p>
<p>Den Jesus des Tages habe ich für heute ausgesucht, weil einer meiner Gäste eine so schöne Erklärung dafür hatte, warum dies sein Lieblingsmotiv ist. Er sagte, Jesus sähe so traurig und einsam aus.</p>
<p>Ich habe das Motiv mit den anderen verglichen und ich muss ihm recht geben: Dieser Jesus ist mit Abstand der traurigste in meiner Sammlung. Er wird auch leicht übersehen, weil er so bescheiden ist.</p>
<p>Die Detailgenauigkeit auf diesem Bild ist bemerkenswert. Es sieht tatsächlich fast aus wie ein Foto.</p>
<p>Es hängt an meiner Wand recht tief, was zwei Effekte hat. Man blickt von oben hinab auf die Hügel, hat also eine ähnliche Position wie Jesus am Kreuz. Andererseits blickt man auch auf ihn hinab. Was den Betrachter oberhalb von Jesus positioniert. Man betrachtet ihn also quasi aus der Perspektive seines Vaters. Dies und die Traurigkeit Jesu schafft eine ganz besondere Atmosphäre, die zumindest für geprägt ist von Mitleid, Wohlwollen und einer Spur Unbehaglichkeit.</p>
<p>Drei Gäste heute Abend, eine Kollegin mit ihrem Freund und eine Mitarbeiterin von Deniz Saylan, der die Überwachungskamera eingerichtet hat. Die Mitarbeiterin erzählt mir, dass sie als Jugendliche recht aktiv in der Kirche war, es aber heute nicht mehr ist. Sie wählt den Bild-Zeitungs Jesus als Lieblingsmotiv. Sie war einen Moment lang unschlüssig, ob die Wahl wohl angemessen sei, aber die weitere Betrachtung der anderen Motive bestärkte sie in ihrer Entscheidung.</p>
<p>Bei meiner Kollegin und ihrem Freund passiert etwas, das ich faszinieren finde. Sie fragen sich gegenseitig, wie sie bestimmte Fragen auf dem Fragebogen beantworten sollen. „Was hast du bei Familiensituation geschrieben?“ Ich dachte, zumindst da sollten sie sich einig sein … was soe letztendlich natürlich waren. Beide sind erst kürzlich aus der Kirche ausgetreten. Der Grund war pragmaitsch: „Als Student ist es billiger, wenn man konfessionslos ist.“</p>
<p>Der Besuch war recht kurz, was mir lieb ist. Ich bin einfach fertig für heute.<br />
<em></em></p>
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		<title>JESUS #7 &#8211; JESUS AM TISCH</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 20:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[50 x JESUS]]></category>

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		<description><![CDATA[23. April 2008 &#8211; Heute haben sich drei mir Fremde gemeldet. Ein gemeinsamer Bekannter hat ihnen vom Projekt erzählt. Ich bin einigermaßen überrascht, dass tatsächlich jemand kommt, nicht weil er mich kennt (was ich den meisten anderen ja unterstellen könnte), sondern weil er das Projekt interessant findet. Der Jesus des Tages hat eine schwere Reise [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-205" alt="Jesus und zwei Jünger in Emaus" src="http://living-with-jesus.com/wp-content/uploads/2014/01/07_01.jpg" width="1100" height="840" /><br />
<table  style="width:100%; "  class="easy-table easy-table-default " border="0">
<thead>
<tr><th >Gekauft in</th>
<th >Größe</th>
<th >Distanz</th>
<th > Kaufpreis</th>
<th >Akt. Gebot</th>
<th >Gebote</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr><td >Tettnang (D)</td>
<td >1,08 m²</td>
<td >320 km</td>
<td >1,- € (+ 20,-)</td>
<td >105,- €</td>
<td >1</td>
</tr>
</tbody></table><br />
<em>23. April 2008</em> &#8211; Heute haben sich drei mir Fremde gemeldet. Ein gemeinsamer Bekannter hat ihnen vom Projekt erzählt. Ich bin einigermaßen überrascht, dass tatsächlich jemand kommt, nicht weil er mich kennt (was ich den meisten anderen ja unterstellen könnte), sondern weil er das Projekt interessant findet.</p>
<p>Der Jesus des Tages hat eine schwere Reise hinter sich. Ich habe ihn, wie so manchen, für 1,- Euro au ebay ersteigert. Und wartete lange auf Zustellung. Ich ging davon aus, dass der Versand für ein gerahmtes Bild dieser Größe vielleicht etwas länger dauert. Als die zeit aber doch sehr lang wurde, habe ich beim Verkäufer nachgefragt.</p>
<p>Man teilte mir mit, dass sie ihn bestimmt verschickt hätten, dass es aber durchaus sein könnte, dass jemand nur den „versendet“ Knopf gedrückt hatte. Sie würden im Lager nachsehen, ob sie ihn dort finden könnten.</p>
<p>Sie fanden ihn und fragten mich, ob ich ihn abholen könnte, denn sie wüssten nicht, wie sie ihn verpacken sollen. Ich antwortete, dass ich für den Versand bezahlt hätte und dass sie ihn doch bitte schicken sollten. Geht in Ordnung, sagte der Verkäufer.</p>
<p>Als das Bild nach geraumer Zeit immer noch nicht eingetroffen war, meldete ich mich erneut beim Verkäufer und fragte, was der Stand der Dinge sei. Ich wurde darüber informiert, dass das Bild völlig zerstört an sie zurück gesendet worden sei. Er war wohl vom Logistikunternehmen beschädigt worden. Und ob ich das Bild noch wollte, andernfalls könnten sie mir das Geld zurück erstatten. Ich sagte, ich wolle das Bild.</p>
<p>Also verschickten sie ihn erneut und diesmal kam er an. Der Rahmen war nicht nur in Einzelteilen, das Holz war teilweise gesplittert, das Glas natürlich auch und das Bild in der Mitte durchgerissen. Das Logistikunternehmen hatte meinen Jesus zerstört und die Reste dann im Depot 189 fein säuberlich wieder verpackt.</p>
<p>Mir gefällt das Bild so fast besser. Der Rahmen war nicht der schönste. Auf der schwarzen Leinwand hat es nun mehr Raum und kann besser wirken.</p>
<p>Georg Mühlberg hat das Original gemalt und der Bereich links oben sieht aus wie ein Hawaii Hemd. Palmen, die Sonne &#8230;</p>
<p>Das Motiv zeigt natürlich die Szene, in der Jesus nach seinem Tod zwei seiner Jünger erscheint, die trauernd nach Emaus wanderten. Da begegnet ihnen ein Fremder, den sie aber nicht als Jesus erkennen. Erst beim Mahl, als er das Brot bricht und ihnen reicht, erkennen sie ihn. Und da ist er auch schon verschwunden. Die Botschaft: Der Tod ist nicht das Ende.</p>
<p>Drei Gäste heute Abend, eine Kollegin mit Freund und dessen Schwägerin. Sie haben Schnaps und Wein dabei und bleiben bis Mitternacht.</p>
<p>Wir reden nicht die ganze Zeit über Jesus, aber doch sehr lang. Irgendwann unterbricht der Freund meiner Kollegin das Gespräch. Er wundert sich, dass die beiden anderen so wenig über Gott, Jesus, die Bibel und die Motive wissen, wo sie sich doch selbst als Christen bezeichnen. Er selber ist fein raus, weil er mit Religion und Kirche nichts zu tun haben will.</p>
<p>Aber er interessiert sich für Graphic Novels, daher interessiert ihn doch das eine oder andere Motiv. Er stellt fest, dass das Motiv mit der Dornenkrone (12) aus einem bestimmten Blickwinkel aussieht wie ein Totenschädel.<br />
Ich gebe zu, dass ich von diesem Abend nicht mehr so viel weiß. Wir haben einfach zu viel geredet und zu viel getrunken.<br />
<em></em></p>
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		<item>
		<title>JESUS #8 &#8211; JESUS AND THE STRANGEL</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 10:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[50 x JESUS]]></category>

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		<description><![CDATA[24. April 2008 &#8211; War heute Abend unterwegs. Mit Kunden, um den Abschluss eines erfolgreichen Projekts zu feiern. Mein Chef hat allen von meinem Projekt erzählt. Was in Ordnung ist, ich freue mich tatsächlich darüber. Auch wenn ich selbst niemals von mir aus bei einem Treffen mit Kunden darüber reden würde. Da ich heute sehr [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-201" alt="Gemälde, Jesus und MAria mit Engeln in der Krippe" src="http://living-with-jesus.com/wp-content/uploads/2014/01/08.jpg" width="1100" height="1432" /><br />
<table  style="width:100%; "  class="easy-table easy-table-default " border="0">
<thead>
<tr><th >Gekauft in</th>
<th >Größe</th>
<th >Distanz</th>
<th > Kaufpreis</th>
<th >Mindestgebot</th>
<th >Gebote</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr><td >Weitingen (D)</td>
<td >0,606 m²</td>
<td >309 km</td>
<td >15,- € (+ 10,-)</td>
<td >69,06 €</td>
<td > 0</td>
</tr>
</tbody></table><br />
<em> 24. April 2008</em> &#8211; War heute Abend unterwegs. Mit Kunden, um den Abschluss eines erfolgreichen Projekts zu feiern. Mein Chef hat allen von meinem Projekt erzählt. Was in Ordnung ist, ich freue mich tatsächlich darüber. Auch wenn ich selbst niemals von mir aus bei einem Treffen mit Kunden darüber reden würde.</p>
<p>Da ich heute sehr spät nach Hause gekommen bin, habe ich nicht viel in Bezug auf das Projekt machen können. Einige Seiten Bibellektüre, bevor ich ins Bett gehe.</p>
<p>Der Jesus des Tages ist nur Teil der Sammlung, weil ich  nicht weiß, was das zwischen Maria und dem Engel links sein soll. Eine Eule? Das denken die meisten, aber wer hat schon einmal von einer Eule auf einer Krippendarstellung gehört?</p>
<p>Wer ist denn da sonst so? Joseph. Sieht nicht nach Joseph aus. Ein Ochse. Ochsen sehen anders aus. Esel. Nein, ein Esel sieht ganz anders aus. Ein Lamm. Wäre ein wenig groß für ein Lamm oder Schaf, selbst wenn Maria kniet. Einer der Könige. Nur, wenn es ein Alien ist. Vielleicht ist es einfach nur schlecht gemalt, das könnte auch sein.</p>
<p>Aber egal, was es ist, es ist ein ungewöhnliches Bild, da bei diesem Motiv sonst nie ein „düsteres“ Element zu sehen ist. Christ ist geboren. Da hat das Unheimliche normalerweise keinen Platz.<br />
<em></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>JESUS #9 &#8211; KOMM HERR JESUS, SEI UNSER GAST</title>
		<link>http://living-with-jesus.com/2014/01/09/09/</link>
		<comments>http://living-with-jesus.com/2014/01/09/09/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 10:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[50 x JESUS]]></category>

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		<description><![CDATA[28. April 2008 &#8211; In dieser dritten Projektwoche bin ich sehr unzufrieden mit dem Resultat. Vielleicht liegt es daran, dass ich normalerweise keine derart langfristig angelegten Projekte durchführe (und inkl. Sammelphase dauert dieses ja schon ein Jahr). Heute wird sich keine Lösung einstellen. Zu müde. Der Jesus des Tages hat mich zu einer kleinen Geschichte [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-197" alt="Bild, Jesus bei moderner Familie" src="http://living-with-jesus.com/wp-content/uploads/2014/01/09.jpg" width="1100" height="921" /><br />
<table  style="width:100%; "  class="easy-table easy-table-default " border="0">
<thead>
<tr><th >Gekauft in</th>
<th >Größe</th>
<th >Distanz</th>
<th > Kaufpreis</th>
<th >Akt. Gebot</th>
<th >Gebote</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr><td >Schwanenwede (D)</td>
<td >0,268 m²</td>
<td >741 km</td>
<td >5,50 € (+ 7,-)</td>
<td >40,-</td>
<td > 1</td>
</tr>
</tbody></table><br />
<em> 28. April 2008</em> &#8211; In dieser dritten Projektwoche bin ich sehr unzufrieden mit dem Resultat. Vielleicht liegt es daran, dass ich normalerweise keine derart langfristig angelegten Projekte durchführe (und inkl. Sammelphase dauert dieses ja schon ein Jahr).</p>
<p>Heute wird sich keine Lösung einstellen. Zu müde.</p>
<p>Der Jesus des Tages hat mich zu einer kleinen Geschichte inspiriert:</p>
<p>Um dieses Motiv zu erläutern muss ich ganz an den Anfang der Geschichte zurück gehen, zurück bis ins Jahr 2453. Im Jahre 2453 erfand ein Wissenschaftler, dessen Name nichts zur Sache tut, tatsächlich eine Zeitmaschine. Eine, mit der man sowohl rückwärts in der Zeit reisen konnte, als auch vorwärts. Und zwar an jeden Ort der Erde.</p>
<p>Doch er hatte Angst, dass seine Technologie zu für kriegerische Zwecke missbraucht werden könnte. Also hielt er seine Erfindung geheim und überlegte sich, wie er seine Maschine am besten einsetzen könnte. Er machte eine Liste spannender Ereignisse, die zu besuchen sich lohnen würde. Der Anschlag auf JFK, die Mondlandung, der Sieg über Hitler, der Untergang der Titanic, die Kinopremiere von Blade Runner und einige Ereignisse, die in unserer Zukunft liegen. Er schrieb auch die Kreuzigung Jesu auf diese Liste. Und hielt inne. Was, wenn seine Anwesenheit bemerkt würde? Was könnte das in diesem Fall für Konsequenzen haben? Angenommen er würde dorthin reisen und bemerkt werden, müsste das nicht in der Heiligen Schrift festgehalten worden sein? Er konsultierte die Bibel, konnte aber nichts finden. Was bedeutete, dass er nicht dorthin reisen würde, oder dass man ihn nicht entdeckt hatte.</p>
<p>Und so entschloss er sich, tatsächlich zur Kreuzigung Jesu zu reisen. Während er seine Reise vorbereitete, prüfte er immer wieder in der Bibel nach, ob sich etwas änderte. Auch wenn ihm eine solche Änderung vermutlich nicht aufgefallen wärde, denn sie wäre ja schon geschehen gewesen, als er das erste mal nachgesehen hatte.</p>
<p>Er bereitete alles vor: Angemessene Kleidung, er lernte ein paar Brocken der Sprache, einen kleinen Dauerwasserfilter, passende Währung … glücklicherweise konnte man diese Sachen alle bequem zu Hause ausdrucken und für einen Kurztrip sollten sie ausreichen.</p>
<p>Er wollte gerade in seine Maschine steigen, da dachte er noch einmal gründlich über alles nach. Er entschied, dass niemand außer ihm Zugang zu seiner Zeitmaschine haben sollte. Er traute niemanden. Und so vernichtete er all seine Unterlagen.</p>
<p>Dann dachte er über Jesus nach. Er war kein besonders religiöser Mann. Und doch dachte er, dass Jesus, sofern er existiert hatte, es nicht verdient hatte, gekreuzigt zu werden. Andererseits konnte er in diesem Fall eine Kreuzigung schlecht verhindern, dass hätte unweigerlich eine Veränderung der Menschheitsgeschichte nach sich gezogen. Was also konnte er tun?</p>
<p>Er dachte eine weitere Stunde über dieses Problem nach. Als er der Meinung war, er hätte für alle Eventualitäten eine Lösung, machte er sich an die Kalibrierung seiner Maschine. Er musste nicht nur die Zeit so genau wie möglich treffen, sondern auch den Ort. Und dazu musste er die Position der Erde zum Zeitpunkt der Kreuzigung berechnen. Was dank Quantencomputer zwar dauerte, aber immerhin möglich war.</p>
<p>Er fügte seiner Ausrüstung noch Beruhigungsmittel und Medikamente hinzu, sowie eine Energiequelle, falls er den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt nicht gleich erwischte, und damit er wieder in die Zukunft reisen konnte, was ebenfalls Teil seines Planes war. Und er verstaute noch zwei Exo-Skelette, die die Kraft seiner Arme verstärkten … nur für alle Fälle.</p>
<p>Er musste einige Zeitsprünge absolvieren, bis er den richtigen Moment, den Tag vor der Kreuzigung, erwischte.</p>
<p>Er nutzte die Zeit, um herauszufinden, in welcher Höhle man Jesus aufbahren würde und versteckte dort seine Zeitmaschine. Dann wartete und beobachtete. Er schwitzte und zitterte ununterbrochen, aus Angst, etwas könnte schief gehen. Er verstand so gut wie nichts von dem, was um ihn herum gesprochen wurde. Er hatte Angst davor, eine Unfall zu erleiden, sich zu verletzen. Er getraute sich nicht, etwas zu essen, aus Angst, er könnte krank werden.</p>
<p>Am Tag der Kreuzigung war er übermüdet und hungrig. Er beobachtete, wie Jesus sein Kreuz auf den Hügel schleppte. „Mein Gott“, dachte er. „Es ist also wahr!“ Als Jesus der erste Nagel durchs Fleisch getrieben wurde, rannte er weg und übergab sich heftig. Was bei leerem Magen eine besonders unangenehme Erfahrung ist. Er traute sich nicht, zurück zu gehen. Es war schlicht zu brutal. Statt dessen begab er sich zur Höhle, wo er sich versteckte und darauf wartete, dass man Jesus hinein legte.</p>
<p>Er konnte vor Hunger und Erschöpfung kaum noch den Stein beiseite rollen, als es endlich soweit war. Er schleppte sich hinein, holte das Exo-Skelett aus dem Versteck und schon damit von innen den Stein wieder vor den Eingang. Er nahm etwas Nahrungskonzentrat zu sich und injizierte dann Jesus ein Medikament, ohne sich die Mühe zu machen, dessen Vitalfunktionen zu prüfen. Die Nanopartikel würden ihre Sache ohnehin autark erledigen. Er zog Jesus aus und legte ihn in die Maschine. Er kalibrierte die Maschine so, dass sie Jesus in die Zukunft bringen würde. Nicht nach 2543, sondern irgendwo dazwischen.</p>
<p>Er sah dabei zu, wie Jesus in der Zukunft verschwand. Dann legte er sich selbst die Kleidung Jesu an, durchstach sich die Hände und Füße mit seinem Messer, einer einfachen, groben Klinge, die er zu diesem Zweck mitgebracht hatte. Dann legte er sich nieder und wartete. Fiebrig, blutend, zittern …</p>
<p>Irgendwo zwischen 1900 und 1925 fuhren ein Ehepaar in ihrem Auto nach Hause. Schon daran erkennt man, dass es sich um Vertreter der Oberschicht handelte. Sie waren gerade von einem Empfang beim Bürgermeister zurück gefahren – Alkohol am Steuer war damals noch kein Thema. Kurz bevor sie zu Hause ankamen, küssten sich die beiden in voller Fahrt. Als sie wieder nach vorne sahen schrie die Frau auf und ihr Mann versuchte, das Höllengefährt zum Stehen zu bringen.</p>
<p>Mitten auf dem Weg stand ein nackter Mann, der irgendwie … unscharf aussah. (Was die beiden später auf den Alkohol schieben würden.) Natürlich gelang es nicht, das Fahrzeug rechtzeitig zum stehen zu bringen und so fuhren sie den nackten Mann über den Haufen. Es war nicht sehr ernst, aber der Mann blutete an Kopf, Händen und Füßen und er war bewusstlos. Sie versuchten, ihn  aufzuwecken, doch es gelang ihnen nicht. Sie dachten es wäre das beste, ihn mit nach Hause zu nehmen. Mitten in der Nacht betrunken einen  nackten Mann umzufahren war doch eine etwas peinliche Angelegenheit, die in der Nachbarschaft nicht unbedingt bekannt werden musste.</p>
<p>Der Fahrer nahm eine Decke aus dem Auto und wickelte sie dem nackten Mann um die Schultern. Er lud ihn ins Auto und fuhr nach Hause, wo er ihn in die Wohnung trug. Seine Frau bereitete das Gästezimmer vor und ging in die Küche, um Handtücher zu holen und warmes Wasser auf dem Ofen zu bereiten. Als sie wieder ins Gästezimmer trat, hatte ihr Mann den Nackten aufs Bett gelegt. „Raus jetzt“, zischte sie. Ich kümmere mich darum!“</p>
<p>Sie wusch den Bewusstlosen, der ihr irgendwie bekannt vorkam, so gut sie konnte. Da er nicht zu sich kam aber weiterhin tief und gleichmäßig atmete, deckte sie ihn zu. Bevor sie den Raum verließ, schrieb sie eine Nachricht: „Bitte sorgen Sie sich nicht, wir können alles erklären. Bitte klingeln Sie, wir kümmern uns dann gleich um Sie.“ Und weil sie und ihr Mann weiter nichts tun konnten, gingen sie ins Bett.</p>
<p>Am nächsten Morgen kamen die beiden sehr unausgeschlafen zum Frühstück. Sie informierten den Rest der Familie, dass sie am Abend einen alten Bekannten aufgelesen hatten, dem es nicht so gut ging und der eine Weile bei ihnen bleiben würde. Sie würden ihn vorstellen, sobald er erwacht wäre.</p>
<p>Gerade neigten alle das Haupt zum Morgengebet, als die Türe geöffnet wurde. Die Dame des Hauses sah zur Türe und erhob sich hektisch. Im Durchgang stand der Fremde, den sie in der Nacht angefahren hatten. Er trug eines ihrer Nachthemden. Er musste es aus dem Schrank im Gästezimmer genommen haben.</p>
<p>In diesem Moment fiel ihr ein, wo sie den Fremden schon einmal gesehen hatte. Er war der gleiche Mann, der bereits seit Jahren in ihrem Esszimmer war. Auf einem Bild an der Wand: Das letzte Abendmahl. Der Mann, den sie angefahren hatten, war Jesus Christus!</p>
<p>Es ist genau dieser Moment, den ihr Sohn später, als er als Illustrator für einen Verlag arbeitete, in einem Kunstwerk festgehalten hat. Er hat sogar etwas von der kristallinen Substanz auf das Bild gestreut, die sie im Gästebett gefunden hatten. Sie konnten nicht wissen, dass es sich um Kristalle handelt, die sich Stunden nach einer Reise vorwärts durch die Zeit bilden.</p>
<p>Jesus verschwand später am gleichen Tag, als er allein im Garten auf einer Bank saß und die Sonne genoss.</p>
<p>Und was geschah mit dem Wissenschaftler? Lest die Bibel, da steht alles drin. Der Tausch ist niemandem aufgefallen. Außer Gott, natürlich. Er hat so getan, als wäre nichts, und hat den Wissenschaftler zu sich geholt. Und vermutlich seinen Sohn, denn der musste ja noch ein paar Jüngern erscheinen.</p>
<p>Die Zeitmaschine? Die hat der Wissenschaftler so programmiert, dass sie, nachdem Jesus ausgestiegen war, ins Jahr 4693 sprang, und zwar in den Weltraum. Da fliegt sie dann … in der Zukunft irgendwann … herum.</p>
<p>Ende.</p>
<p>Heute Abend waren wieder Kollegen zu Gast. Einer davon wählte seinen Lieblingsjesus (Einzug nach Jerusalem) nicht wegen des Motivs, sondern wegen der Bedeutung der Stadt für die Menschheitsgeschichte. Was mich dabei überraschte war nicht die geschichtliche Herangehensweise, sondern dass mein Kollege auf die Rolle Jerusalems in der Geschichte beinahe emotional reagierte.</p>
<p>Meine Kollegin zeigte sich interessierter als ich erwartet hatte. Obwohl ich es mir hätte denken könne, schließlich malt sie selbst und hat daher wohl ein besonderes Auge für Motive, technik und Qualität der Bilder.</p>
<p>Allgemein überrascht mich, dass die meisten Besuche vielleicht aus freundschaftlichem Interesse an der Freizeitgestaltung eines Kollegen begannen, sich aber zu sehr spannenden Unterhaltungen über „Gott und die Welt“ entwickelten.</p>
<p>Heute Abend habe ich wieder bemerkt, dass die meisten Menschen wesentlich mehr Persönlichkeitsebenen haben, als man annimmt, und dass diese oft dann zutage treten, wenn sich beide Seiten gemeinsam auf etwas einlassen, wie dieses Projekt zum Beispiel.<br />
<em></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>JESUS #10 &#8211; PSYCHEDELIC JESUS</title>
		<link>http://living-with-jesus.com/2014/01/09/10/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 09:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[50 x JESUS]]></category>

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		<description><![CDATA[29. April 2008 &#8211; Heute werden mich zum ersten Mal Leute besuchen, die ich nicht kenne. Ich gehe davon aus, dass diese nicht mit der gleichen, „wohlwollenden“ Einstellung kommen, wie meine Kollegen, sondern mit einer anderen Erwartungshaltung. Der Jesus des Tages ist der vielleicht modernste Jesus in meiner Sammlung. Es ist ein Originalgemälde. Ich sage [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-193" alt="Gemälde Jesus psychedelisch" src="http://living-with-jesus.com/wp-content/uploads/2014/01/10.jpg" width="1100" height="759" /><br />
<table  style="width:100%; "  class="easy-table easy-table-default " border="0">
<thead>
<tr><th >Gekauft in</th>
<th >Größe</th>
<th >Distanz</th>
<th > Kaufpreis</th>
<th >Mindestgebot</th>
<th >Gebote</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr><td >Köln (D)</td>
<td >0,54 m²</td>
<td >462 km</td>
<td >1,- € (+ 25,90)</td>
<td >67,80</td>
<td > 0</td>
</tr>
</tbody></table><br />
<em>29. April 2008</em> &#8211; Heute werden mich zum ersten Mal Leute besuchen, die ich nicht kenne. Ich gehe davon aus, dass diese nicht mit der gleichen, „wohlwollenden“ Einstellung kommen, wie meine Kollegen, sondern mit einer anderen Erwartungshaltung.</p>
<p>Der Jesus des Tages ist der vielleicht modernste Jesus in meiner Sammlung. Es ist ein Originalgemälde. Ich sage nicht, dass es ein besonders gutes ist, aber es ist ein Gemälde. Von Jean Bernard. Obwohl ich nicht genau weiß, wer das ist.</p>
<p>Ich habe das Bild auf ebay gesehen. Mindestgebot 1 Euro. Ich dachte mir: Für einen Euro nehme ich es. Ich war der Höchstbietende. Sie haben das Bild geschickt.  Wir kann so etwas funktionieren? Das Bild kam professionell verpackt an, mit Zertifikat und allem Schnickschnack. Also entweder ist das Bild die Leinwand nicht wert, auf der es gemalt ist (= 0,- EUR) oder es ist mehr wert ( &gt;1,-). Vielleicht war das Problem, dass man bei ebay nichts verschenken kann. Aber ehrlich: ein Null-Euro Bild ist es auch wieder nicht.</p>
<p>Einer meiner Kollegen, der dies als liebstes Motiv gewählt hat, nennt ihn „Barry White“. Also in weiß. Quasi.</p>
<p>Heute kamen drei Gäste, die von einem alten Bekannten zu mir geschickt worden sind. Ich habe ihn vor Jahren in Liverpool kennengelernt, 2003 sahen wir uns nochmal in seinem Garten in London und nun lebt er in Brüssel. Die drei Gäste sind ehemalige Kollegen von ihm aus Stuttgart und er hat sie so neugierig gemacht, dass sie tatsächlich gekommen sind.</p>
<p>Eine von ihnen sagt, dass sie Agnostiker eigentlich nicht leiden kann, weil die sich vor einer Entscheidung drücken. Diese Argumentation kann ich nachvollziehen, auch wenn ich es nicht so empfinde. Für mich bedeutet „Agnostiker“, dass man alle Möglichkeiten, also z.B. die Existenz und Nicht-Existenz eines Gottes oder mehrerer Götter für gleich wahrscheinlich hält. Ich kann mich nicht dazu durchringen, an Gott zu glauben. Ich kann mich ebenfalls nicht dazu durchringen, seine Existenz zu verneinen. Auf Basis welcher Grundlage sollte ich diese Entscheidung treffen? Alles wissenschaftlichen Erkenntnisse (die ich nicht nachprüfen kann) schließen die Existenz eines Gottes nicht aus, nur weil sie keine Beweise dafür zu Tage fördern. Alle spirituellen Erkenntnisse (die ich in Bezug auf Religion und Glauben nur vom Hörensagen her kenne) weisen für mich nicht zwingend auf die Existenz eines Gottes hin.</p>
<p>Dass es Bereich der Propheten und Heiligen Schriften eine Überlappung von historischen Belegen und Spiritualität gibt, macht die Sache nicht einfacher. Und sobald eine organisierte Kirche auf den Plan tritt, die zwangsläufig ganz eigene Interessen vertritt, da wird es dann besonders schwierig.</p>
<p>Wir sprachen auch über den Islam, da einer meiner Gäste lange in einem muslimisch geprägten Land gelebt hat. Da er aus Deutschland kam nahm man wohl an, er müsse Christ sein. Für Moslems, sagte er, sei es nicht nachvollziehbar, wie jemand nicht gläubig sein könnte. Und wer aus Deutschland komme, müsse vermutlich Christ sein und sich christlichen Grundsätzen leben. Mein Gast merkte auch an, dass es viel leichter sei, einen Moslem zu finden, der die Bibel gelesen hätte, als einen Christen, der den Koran kenne … oder die Bibel.</p>
<p>Dieser Gedankenaustausch begann erst nach einigen Minuten der Stille und Ungemütlichkeit. Immerhin standen die drei in einer Privatwohnung voller Jesus-Bilder.<br />
<em></em></p>
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